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Die Reihe Literarische Alphabete wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen aus Steuermitteln des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Gefördert von  der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz. Logo KSS
 

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Dienstag, der 29. November 2022, 19.30 Uhr im Landhaus Dresden, Wilsdruffer Str. 2 (Stadtmuseum, Städtische
Galerie)
LITERARISCHE ALPHABETE
Björn Adelmeier liest aus dem »Heike monogatari«

Das »Heike monogatari« ist ein zentrales Werk der mittelalterlichen japanischen Literatur und von größter Bedeutung für die Kulturgeschichte Japans. Vom buddhistischen Zeitgeist geprägt, spiegelt das Epos die politischen Umbrüche des 12. Jahrhunderts wider, als die Macht vom Kaiserhaus und dem Hofadel unwiederbringlich auf den Samurai-Kriegerstand überging.
»Die Erzählung von den Heike« berichtet von Aufstieg, Herrschaft und Niedergang der Schwertadel-Dynastie der Heike, die in spektakulären Schlachten von dem konkurrierenden Geschlecht der Genji vernichtend geschlagen werden. Bildreich und in kraftvoller, vielseitiger Sprache kämpft ein großes Ensemble von Persönlichkeiten unterschiedlicher Sphären in einer sich unaufhaltsam wandelnden Welt um Macht und Würde, ringt mit Verlusten und Schuld.
Das Epos beschwört ein ursprüngliches, harmonisches Zusammenspiel von Konfuzianismus, Buddhismus und Shintôismus als Grundlage der japanischen Zivilisation. Anders als die meisten literarischen Werke des europäischen Mittelalters blieb das »Heike monogatari« über die Jahrhunderte lebendig, und es wird bis heute in der Bildenden Kunst wie auch in Literatur und Popkultur Japans breit rezipiert. (verlagstext)

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur- und Denkmalschutz.der Landeshauptstadt Dresden
Lesung und Gespräch.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

Eintritt: 6 / 4 Euro


Dienstag, 24. Januar 2023, 19.30 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum, Städtische Galerie), Wilsdruffer Str. 2
Lesungen im Landhaus
LITERARISCHE ALPHABETE
Kathy Zarnegin liest aus ihren Werken

Kathy Zarnegin, geboren 1964 in Teheran, kam mit 15 Jahren in die Schweiz und studierte Philosophie in Basel. Sie arbeitet als Lyrikerin, Essayistin, Übersetzerin, Philosophin und Literaturwissenschaftlerin. Sie ist Mitbegründerin des Lacan Seminars Zürich und Mitorganisatorin des Internationalen Lyrikfestivals Basel.

Wie der Titel schon sagt, geht es in ihrem neuen Essayband „Exerzitien des Wartens“ um die für manchen quälende Tätigkeit. Aber wie kann man die Pflichtübung des Wartens kurzweilig gestalten? Wir sagen: Am besten indem man sich in Kathy Zarnegins Buch vertieft. Kaleidoskopartig breitet die Autorin ein buntes Spektrum von Aperçus, überraschender Einfälle, Aphorismen, Reflexionen und Kurzessays aus. So vergeht für den Leser die Zeit wie im Fluge, und man lernt, die Vielsinnigkeit des Wartens zu verstehen.

„Über das Warten in der Supermarktschlange, im ärztlichen Wartezimmer oder das kindliche Herbeisehnen der Ferien schreibt die schweizerische Autorin, und wie sie dabei originelle Bezüge zu Literatur und Philosophie herstellt und darüber zur Absurdität des Daseins gelangt, ist sehr überzeugend gemacht.“ (Deutschlandfunk)

„Lost in Hell“ heißt der neue Gedichtband von Kathy Zarnegin. Es sind klangvolle Liebesgedichte, die sich als Sternbilder lesen wollen – schicksalhaft und nächtlich leuchtend.

Eines geht so:

Fragmente, nichts als Fragmente, / in jedem
Augenblick / des gemeinsamen Monadentums /
atmet das Fossil, / im Paarungsritual / sind
wir schon Tote. / Was wird sein, flüchtiger /
Geliebter, wo doch / mächtige Eschen und die
Kinderlust der Gärten / vor hundert Jahren
schon / sich sattgrün schrieben ins Buch? /
Winterlich damals schon ihr Traum. / Warm wird
nur das Eis, / und das nächste Wort
vergeht schneller, / als wir je waren

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur- und Denkmalschutz.der Landeshauptstadt Dresden und der Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.



Verlegt!
Lesungen im Landhaus
Literarische Alphabete
„Séptimas“ und „So schmeckt ein Stern“
Klaus Anders liest Gedichte und Übersetzungen

Mit seinem neuen Gedichtband „Séptimas“ erweist sich der 1952 geborene Lyriker und Übersetzer Klaus Anders als ein Meister der kurzen Form. Vom Vierzeiler über das dreizeilige japanische Haiku bis zu den Siebenzeilern von Klaus Anders: der Minimalismus, die konzentrierte Verknappung greifen, im Morgen- wie im Abendland, auf eine große Tradition zurück.
In Anders`Dichtung geht es um das genaue Beobachten, das Anschauen der Dinge dieser Welt und nicht zuletzt um die Vergänglichkeit. Erst aus dem Bewußtsein der Vergänglichkeit kann echte Wertschätzung alles Lebendigen erwachsen. Wer sich in Gelassenheit üben möchte, sollte die Dichtung von Klaus Anders kennenlernen, in der auch immer wieder die stille Kraft der Natur beschworen wird. Kein Wunder, denn Klaus Anders ist selbst Gärtner.
Seine „Séptimas“ sind großartige poetische Wahrnehmungsminiaturen, die auf alles Spektakuläre und Hochgeschraubte pfeifen.
Aber der Dichter ist zugleich auch ein renommierter Übersetzer, insbesondere aus dem Norwegischen. So wird Klaus Anders an diesem Abend auch seine Anthologie „So schmeckt ein Stern – Norwegische Lyrik des 20. Jahrhunderts“ sowie die Gedichte des norwegischen Dichters Olav H. Hauge vorstellen.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur- und Denkmalschutz.der Landeshauptstadt Dresden.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.