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Die Reihe Literarische Alphabete wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz. Die Veranstaltung am 14. Juni wird außerdem gefördert von der Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung. Logo KSS
 

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Donnerstag, den 26. April 2018, 19 Uhr im Deutschen Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1
LITERARISCHE ALPHABETE
Bachtyar Ali liest aus seinem Roman "Die Stadt der weißen Musiker"
Als man dem kleinen Dschaladat die Flöte zum ersten Mal in die Hand drückt, entlockt er ihr sofort Klänge, die alle verzaubern. Der alte Sufi Ishaki Lewzerin nimmt ihn und seinen Freund in die Berge mit, um sein geheimes Wissen weiterzugeben. Als der Krieg und die Bombardements beginnen, wandern die drei Flötisten von Dorf zu Dorf. Schließlich wird er von einem Offizier tödlich verwundet und zugleich gerettet. Untergetaucin einer riesigen, namenlosen Stadt der Bordelle muss Dschaladat im Freudenhaus "Die weiße Orange" die wahre Kunst der Musik wieder verlernen, um nicht aufzufallen.
Die beiden großen Romane Bachtyar Alis, "Der letzte Granatapfel" und "Die Stadt der weißen Musiker", auf Deutsch im Unionsverlag Zürich erschienen, erinnern an die große orientalische Erzähltradition und schildern auf hochpoetische Weise eine unbekannte Welt: das Schicksal der irakischen Kurden. Bachtyar Ali wurde 1966 in Sulaimaniya (Nordirak) geboren. 1983 geriet er durch sein Engagement in den Studentenprotesten in Konflikt mit der Diktatur Saddam Husseins. Er brach sein Geologie-Studium ab, um sich fortan der Poesie zu widmen. Sein erster Gedichtband, "Sünde und Karneval", erschien 1992. Im Herbst 2017 erhielt er den Nelly-Sachs-Literaturpreis der Stadt Dortmund.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Hygienemuseum Dresden.
Eintritt: 6 Euro / erm. 4 Euro
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung und Gespräch auf Deutsch.
Anreise: Linien 10, 13 Georg-Arnold-Bad, Linie 1, 2, 4, 12 Deutsches Hygiene-Museum
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

 

Donnerstag, den 14. Juni 2018, 20 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum, Städtische Galerie), Wilsdruffer Str. 2
Lesungen im Landhaus
LITERARISCHE ALPHABETE
Kathy Zarnegin liest aus Ihrem Roman "Chaya" und Gedichte.
Ende der 70er Jahre ist Kathy Zarnegin als Teenagerin aus Teheran in die Schweiz gekommen, genauso wie die selbstbewußte und schlagfertige Chaya, Heldin ihres gleichnamigen Romans, der von einem jungen Mädchen handelt, das beschließt, Schriftstellerin zu werden. Es geht darin auch um die plötzliche Versetzung eines Menschen von einer Sprachwelt in eine andere, um Entwurzelung und Einwurzelung am neuen Ort, in der neuen Sprache.
Vierzehn war sie, als die Autorin bei einem Onkel in der Schweiz ankam. Im Persien des Reza Schah Pahlevi wurde die jüdische Familie Zarnegin geduldet, geriet aber in Bedrängnis, als das Regime des Schahs 1978 zerfiel und sich eine islamische Republik zu formieren begann. Es geht in dem Buch auch um das Vertrauen in d ie Zauberkraft der Dichtung. Das Deutsche als „ihre Literatursprache“ zu wählen, war für Kathy Zarnegin eine bewußte Entscheidung. Deutsch schreibt sie seither auch ihre Gedichte, die neben der Prosa gleichwertig bestehen. Zarnegins dichterische Sprache ist von großer Sinnlichkeit. „Skeptische Schöpfungslieder“, in denen es „um die Zerreißproben der Sprache wie der Seele“ gehe, nannte der Literaturkritiker Michael Braun Zarnegins Gedichte.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Eintritt: 6 / 4 Euro.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz und der Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.
Lesung und Gespräch auf Deutsch.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.


Donnerstag, den 28. Juni um 20 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum, Städtische Galerie), Wilsdruffer Str. 2
Lesungen im Landhaus
LITERARISCHE ALPHABETE
Viktor Kalinke stellt seine Übersetzungen des "Zhuangzi" und des "Daodejing" vor.
"Die Schrift gilt als eine der literarisch schönsten, interessantesten und schwierigsten der chinesischen Geistesgeschichte." schreibt Wikipedia über das Zhuangzi.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Eintritt: 6 / 4 Euro.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz..
Lesung und Gespräch auf Deutsch.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.