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Die Reihe Literarische Alphabete wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz. Die Veranstaltung am 24. April wird außerdem gefördert von der Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung. Die Veranstaltung am 28. April wird zusätzlich gefördert von Institut Français und "Frankfurt auf Französisch".

Die Veranstaltung am 10. Mai wird außerdem gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

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Dienstag, den 15. August 2017, ab ca. 20:30 Uhr, Bühne am Japanischen Palais, Palaisplatz 11, Dresden
palais.poesie
Ein Abend mit Dichtkunst, der inzwischen kaum mehr wegzudenken ist aus dem sommerlichen Kulturkalender der Landeshauptstadt. Ein kleines Fest der Poesie im Barockgarten des Japanischen Palais. Einer der Höhepunkte des alljährlich stattfindenden, eintrittsfreien Palais-Sommers. palais.poesie ist ein poetisches Sommervergnügen aus Lesung und Performance, bei dem namhafte Dichter dem wandelnden, sitzenden oder liegenden Zuhörern im Park des Japanischen Palais ihre neuesten Gedichte vortragen. In den Pausen erklingt Live-Musik von Central Boom and Space mit Winterberg (electronics) und Mario Faust (Trompete und Sitar). Auf der Open-Air-Bühne des Palais-Sommers lesen dieses Jahr: Kerstin Becker, Nora Gomringer, Ulrike Almut Sandig und Moutaz Zafer.
Kerstin Becker, 1969 geboren, Kindheit in Moosheim und Hainichen (Sachsen). Schriftsetzerin, Friedhofsgärtnerin, Landarbeiterin an verschiedenen Orten. Lebt mit ihren beiden Kindern in Dresden. Zuletzt: "Biestmilch", Gedichte, Edition Azur 2016. "Diese Poesie spricht vom Kreatürlichen. Sie tut es ungeschönt und stark, durch eine sinnliche, klangintensive Sprache, deren schonungslose Direktheit nicht nur aufwühlt, sondern mitunter auch schmerzt." (Ilma Rakusa)
Ulrike Almut Sandig, 1979 geboren, wuchs in einem Pfarrhaushalt in Nauwalde (Sachsen) auf. Für ihre Hörbücher, Hörspiele und Sprechkonzerte arbeitet sie eng mit Komponisten und Filmemachern zusammen, u.a. mit Hinemoana Baker (Neuseeland) und Alif (Indien). 2017 war Ulrike Almut Sandig Mitherausgeberin des "Jahrbuchs der Lyrik". Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin. Zuletzt: "ich bin ein Feld voller Raps verstecke die Rehe und leuchte wie dreizehn Ölgemälde übereinandergelegt", Gedichte, Schöffling Verlag 2016
Nora Gomringer, schreibt für Rundfunk und Feuilleton und arbeitet häufig mit Musikern zusammen, u.a. mit dem Jazz-Schlagzeuger Philipp Scholz, mit dem sie die CD "peng Peng Peng" veröffentlichte . Sie hat sieben Lyrikbände geschrieben, zuletzt ist "Moden", der dritte Band ihrer Lyriktrilogie der Oberflächen und Unsichtbarkeiten erschienen (Verlag Voland & Quist, 2017). Gomringer ist Poetikdozentin an den Universitäten Koblenz, Sheffield und Kiel und leitet seit 2010 das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg, wo sie auch lebt.
Moutaz Zafer, 1987 in Syrien geboren, Studium zum Master of International Business Administration an der Universität Damaskus, langjährige Arbeit als Übersetzer, war Sekretär der Kurzfilm-Jury beim Damaszener Internationalen Filmfestival, spielt Klavier und schreibt Gedicht, heute lebt er in Dresden.
Eintritt: Frei!
Palais-Sommer in Kooperation mit dem Literaturforum Dresden e.V.

 

Dienstag, den 12. September 2017, 19 Uhr im Deutschen Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1
LITERARISCHE ALPHABETE
Patrick Roth (Los Angeles und Mannheim) liest aus "Die Christus-Trilogie" und "Die amerikanische Fahrt"
Seit ihrem Erscheinen 1998 steht die »Christus Trilogie« im Ruf eines erratischen Blocks in der Landschaft der Gegenwartsliteratur. Quer zum postmodernen Zeitgeist hat es Patrick Roth unternommen, eine Brücke zurück zu den Stoffen der Bibel zu schlagen und ihren erstarrten Bildern in ungeheuer authentischen Geschichten (»Riverside«, »Johnny Shines« und »Corpus Christi«) neue Sicht und Fassung zu geben. Die suggestiv-filmische Erzählweise, der symbolische Zugriff und die unorthodoxe Durchmischung mit popkulturellen und mythologischen Elementen zeichnen dieses einzigartige Werk ebenso aus, wie die für Roth typische rhythmisierte, bildgewaltige Sprache, aufgeladen mit Suspense, Mystik und Bedeutsamkeit.
Mit seinem Buch "Die amerikanische Fahrt" zaubert Patrick Roth uns "weg in eine andere Welt", schrieb die ZEIT. Das Buch erzählt von des Autors Liebe zum Kino - von seinen Lehrjahren in Hollywood, von Begegnungen mit Henry Fonda und David Lynch und von heilig-magischen Momenten.
Eintritt: 7 / 3 Euro.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Hygienemuseum Dresden.
Gefördert von der Robert Bosch Stiftung, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung und Gespräch auf Deutsch.
Anreise: Linien 10, 13 Georg-Arnold-Bad, Linie 1, 2, 4, 12 Deutsches Hygiene-Museum
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.