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Die Reihe Literarische Alphabete wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz. Die Veranstaltung am 24. April wird außerdem gefördert von der Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung. Die Veranstaltung am 28. April wird zusätzlich gefördert von Institut Français und "Frankfurt auf Französisch".

Die Veranstaltung am 10. Mai wird außerdem gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

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Dienstag, den 12. September 2017, 19 Uhr im Deutschen Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1
LITERARISCHE ALPHABETE
Patrick Roth (Los Angeles und Mannheim) liest aus "Die Christus-Trilogie" und "Die amerikanische Fahrt"
Seit ihrem Erscheinen 1998 steht die »Christus Trilogie« im Ruf eines erratischen Blocks in der Landschaft der Gegenwartsliteratur. Quer zum postmodernen Zeitgeist hat es Patrick Roth unternommen, eine Brücke zurück zu den Stoffen der Bibel zu schlagen und ihren erstarrten Bildern in ungeheuer authentischen Geschichten (»Riverside«, »Johnny Shines« und »Corpus Christi«) neue Sicht und Fassung zu geben. Die suggestiv-filmische Erzählweise, der symbolische Zugriff und die unorthodoxe Durchmischung mit popkulturellen und mythologischen Elementen zeichnen dieses einzigartige Werk ebenso aus, wie die für Roth typische rhythmisierte, bildgewaltige Sprache, aufgeladen mit Suspense, Mystik und Bedeutsamkeit.
Mit seinem Buch "Die amerikanische Fahrt" zaubert Patrick Roth uns "weg in eine andere Welt", schrieb die ZEIT. Das Buch erzählt von des Autors Liebe zum Kino - von seinen Lehrjahren in Hollywood, von Begegnungen mit Henry Fonda und David Lynch und von heilig-magischen Momenten.
Eintritt: 7 / 3 Euro.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Hygienemuseum Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung und Gespräch auf Deutsch.
Anreise: Linien 10, 13 Georg-Arnold-Bad, Linie 1, 2, 4, 12 Deutsches Hygiene-Museum
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

 

Dienstag, den 26. September 2017, 20 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum, Städtische Galerie), Wilsdruffer Str. 2
Lesungen im Landhaus
LITERARISCHE ALPHABETE
Der Pariser Autor Habib Tengour liest Prosa und Gedichte.
Habib Tengour Seine ersten Schreibversuche fanden in den rumpelnden Vorortzügen der Pariser 60er Jahre statt: die Literaturkritik bescheinigte ihm fortan eine "moderne Nomadenpoetik mit melancholisch-ironischem Unterton". Der 1947 in der westalgerischen Hafenstadt Mostaganem geborene Habib Tengour ist ein Chronist des Lebens zwischen den Welten, den Sprachen, den Kulturen. Im Brotberuf war der studierte Soziologe lange Zeit Maitre de Conférence für Ethnologie und Soziologie an den Universitäten von Paris und Evry. Schon als 29jähriger konstatierte er: "Das Exil ist mein Beruf, ihn zu wechseln ist hart." Heute gilt er als einer der bedeutendsten Schriftsteller des Maghreb. Schreiben, so Tengour, sei für ihn "ein Akt der Entschleierung, das, was die Mystiker (sein Geburtsort Mostaganem galt als Mekka der Sufi-Mystik) kashf al-asrar nennen, das "Enthüllen von Geheimnissen" und der visionäre Vorgriff auf künftige Ereignisse. Zum Œuvre Habib Tengours zählen elf Gedichtbände und mehrere Romane, auf Deutsch sind u.a. der zweisprachige Lyrikband "Seelenperlmutt" und der Roman "Der Fisch des Moses" erschienen. Habib Tengour lebt heute wieder in Paris.
Dolmetscher: Ralf Tauchmann.
Eintritt: 6 / 4 Euro.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz. Lesung und Gespräch auf Deutsch.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

 

Donenrstag, den 26. Oktober 2017, 20 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum, Städtische Galerie), Wilsdruffer Str. 2
Lesungen im Landhaus
LITERARISCHE ALPHABETE
Valeri Scherstjanoi (Berlin) liest aus "Mein Futurismus".
valeri scherstjanoi Seit 1979 lebt der 1950 im kasachischen Sagiz geborene Schriftsteller Valeri Scherstjanoi in der BRD. Sein ganzes Leben hat er einer Sache gewidmet: dem russischen Futurismus. Erste Auftritte hatte er in den 80er Jahren in der Karl-Marx-Städter Galerie "oben", in dieser Zeit arbeitete er auch mit Rudolf Mayer vom Dresdner "Verlag der Kunst" und mit Carlfriedrich Claus (damals Annaberg-Buchholz) an futuristischen Projekten. In Dresden wird Scherstjanoi sein unlängst im Verlag Matthes & Seitz erschienenes Buch "Mein Futurismus" vorstellen und mit dem Autor Patrick Beck über sein Lebenswerk sprechen.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Eintritt: 6 / 4 Euro.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz. Lesung und Gespräch auf Deutsch.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.