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Die Reihe Literarische Alphabete wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen aus Steuermitteln des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Gefördert von  der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz. Logo KSS
 

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Dienstag, 10. Mai, 19:30 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum,  Städtische Galerie), Wilsdruffer Str. 2
Lesungen im Landhaus
Literarische Alphabete
Anton G. Leitner (Weßling) liest aus "Wadlbeissn" - Zupackende Verse
»Wadlbeissn« ist ein genuin bairisches Wort. Der Wadlbeißer als solcher zeigt sich als besonders hartnäckiger Mensch. Er lässt nicht locker und lehrt sogar manchem Großkopferten das Fürchten, weil er mit größter Beharrlichkeit Missstände aufdeckt.
Der gebürtige Münchner Anton G. Leitner ist seit jeher ein Poet des Realen. Mit seiner subversiven Mundartdichtung stellt er die Heimattümelei vom Kopf auf die Füße. Indem er Situationskomik und Sozialkritik in die lautmalerische Muttersprache einbettet, gelingt ihm ein »pointiertes Portrait bayerischer Wesensart« (MUH-Magazin). Seine minutiöse Beobachtungsgabe, der auch nicht das kleinste Detail entgeht, macht Leitner gleichsam zu einem investigativen Vers-Reporter mit kabarettistischem Biss und hohem Unterhaltungswert. Damit der fließende Rhythmus des Bairischen auch jenseits weiß-blauer Horizonte neue Resonanzböden findet, hat er jedem seiner 67 Mundartgedichte eine Nachdichtung ins Hochdeutsche beigesellt.
»Poesie rettet den Tag« lautet Leitners Lebensmotto. Seit über vierzig Jahren publiziert er eigene Lyrik und seit drei Jahrzehnten gibt er die Zeitschrift »Das Gedicht« heraus, die heute als »Leitorgan der Poesie in Deutschland« (WAZ) gilt. Nach dem international beachteten Mundartdebüt »Schnablgwax« (2016) schenkt Anton G. Leitner sich und seinen Lesern zu seinem 60. Geburtstag am 16. Juni 2021 einen Jubiläumsband mit »zupackenden Versen«.
Bairisch-Hochdeutsch (mit Übersetzung).
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur- und Denkmalschutz.der Landeshauptstadt Dresden.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.
Eintritt: 6 / 4  Euro. 


Donnerstag, 9. Juni, 19:30 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum,  Städtische Galerie), Wilsdruffer Str. 2
Lesungen im Landhaus
Literarische Alphabete
Andreas Reimann (Leipzig) liest Gedichte
Auch wer den Dichter Andreas Reimann nicht kennt, hat bestimmt schon Lieder von ihm gehört. Als Texter von Pop- und Rockgruppen (Lift), Liedermachern und Chansonsängern hielt der 1946 in Leipzig geborene Sohn eines Grafiker-Ehepaares sich in den späten 80er Jahren über Wasser. Für Lift und Stephan Krawczyk hat er unter anderem gedichtet. Sein heute hoch geschätztes Werk ist nicht zuletzt aus einer brüchigen Biografie erwachsen: als 1953 der Vater in den Westen ging, 1954 die Mutter sich das Leben nahm, kam er in einer Kinderheim, später wuchs er bei der Großmutter in Leipzig auf. Die weiteren Wegmarken: Schriftsetzerlehre, Literaturstudium, Exmatrikulation, zwei Jahre Haft wegen „staatsfeindlicher Hetze“. Nach seiner Entlassung 1970 Transportarbeiter, Brauereigehilfe, Lohnbuchhalter. Aber das sind nur die äußeren Fakten. Zwei Gedichtbände durften von Andreas Reimann in der DDR erscheinen, dann durfte er bis 1989 nicht mehr veröffentlichen. Aber er schrieb trotzdem weiter über das Land, an dem er litt. Viele Bücher von ihm erschienen nach 1989, die Liste ist lang. Peter Geist schrieb über Reimanns Poesie: „Er weiß die Bennschen Wallungswerte in Klangmagie und harten Fügungen ebenso für sich zu nutzen wie die Möglichkeiten der Bildparadoxa. Der dialektische Sprachwitz Brechts scheint durch.“
Nun wird der Dichter mit einer Werkausgabe zu Lebzeiten geehrt, die ersten 5 Bände sind in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung erschienen.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur- und Denkmalschutz.der Landeshauptstadt Dresden.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.
Eintritt: 6 / 4  Euro. 


Freitag, 8. Juli, 19:30 Uhr im Lesegarten, Prießnitzstraße 56
poesie.premiere hoch drei

Mit Patrick Wilden, Volker Sielaff, Patrick Beck und Fouad EL-Auwad.

Drei Dresdner Schriftsteller haben je einen neuen Gedichtband veröffentlicht – ganz zufällig erscheinen alle drei Bücher im Frühjahr /Sommer 2022: Patrick Wilden „Schreibers Ort“, Volker Sielaff „Poesiealbum Nr. 366“ und Patrick Beck, gemeinsam mit Fouad EL-Auwad „Die unsichtbaren Dinge werden von der Zeit trainiert“ (arabisch/deutsch).

weitere Informationen folgen

Anreise: Linie 11 Diakonissenkrankenhaus



Donnerstag, 22. September, 19:30 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum,  Städtische Galerie), Wilsdruffer Str. 2
Lesungen im Landhaus
Literarische Alphabete
Muhō Nölke (Japan)

Das Thema das Abends wird noch bekanntgeben.


Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur- und Denkmalschutz.der Landeshauptstadt Dresden.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.
Eintritt: 6 / 4  Euro. 


Verlegt!
Literarische Alphabete
Ingo Elbe (Oldenburg) liest aus "Gestalten der Gegenaufklärung - Untersuchungen zu Konservatismus, politischem Existentialismus und Postmoderne"
Die gegenwärtige Zerstörung der Vernunft reicht tiefer und ist weiter fortgeschritten, als viele glauben. Auch im Lager derer, die heute ‚fake news‘ und Rechtspopulismus anklagen, gibt es philosophische und gesellschaftstheoretische Positionen, die dem Irrationalismus der kritisierten Rechten in nichts nachstehen. Oft sind die theoretischen Quellen beider Seiten identisch – es sind Denker wie Nietzsche, Schmitt oder Heidegger, auf die man sich hier wie dort positiv bezieht. In Uniseminaren und Thinktanks, bei Antirassismus-Trainings und Integrationsbeauftragten, in Medien und bei Politaktivisten verschiedenster Couleur hat sich eine ideologische Querfront formiert. Demonstrativ bekämpft man die rationalistischen Grundmotive der Aufklärung und beschwört ein numinoses ‚Heterogenes‘ oder ‚Anderes‘: das Individuum wird in repressiven Kollektiven, Affektströmen oder einem Machtgeschehen aufgelöst, dem höchstens noch ein antiegalitärer, aristokratischer Individualismus herrschender Eliten oder Diskursingenieure zur Seite gestellt wird. Der Band versammelt Aufsätze zur Kritik konservativer, politexistentialistischer und postmoderner politischer Philosophie und beleuchtet auch antisemitische Tendenzen in diesen Denkströmungen.
Ingo Elbe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Philosophie der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg. 2008 promovierte er über die Marx-Rezeption in der Bundesrepublik (Marx im Westen, 2. Aufl., Berlin 2010). Habilitation mit der Arbeit Paradigmen anonymer Herrschaft. Politische Philosophie von Hobbes bis Arendt (Würzburg 2015)
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur- und Denkmalschutz.der Landeshauptstadt Dresden.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.
Eintritt: 6 / 4  Euro. Der Eintritt für Studenten ist frei.


Verlegt!
Lesungen im Landhaus
Literarische Alphabete
„Séptimas“ und „So schmeckt ein Stern“
Klaus Anders liest Gedichte und Übersetzungen

Mit seinem neuen Gedichtband „Séptimas“ erweist sich der 1952 geborene Lyriker und Übersetzer Klaus Anders als ein Meister der kurzen Form. Vom Vierzeiler über das dreizeilige japanische Haiku bis zu den Siebenzeilern von Klaus Anders: der Minimalismus, die konzentrierte Verknappung greifen, im Morgen- wie im Abendland, auf eine große Tradition zurück.
In Anders`Dichtung geht es um das genaue Beobachten, das Anschauen der Dinge dieser Welt und nicht zuletzt um die Vergänglichkeit. Erst aus dem Bewußtsein der Vergänglichkeit kann echte Wertschätzung alles Lebendigen erwachsen. Wer sich in Gelassenheit üben möchte, sollte die Dichtung von Klaus Anders kennenlernen, in der auch immer wieder die stille Kraft der Natur beschworen wird. Kein Wunder, denn Klaus Anders ist selbst Gärtner.
Seine „Séptimas“ sind großartige poetische Wahrnehmungsminiaturen, die auf alles Spektakuläre und Hochgeschraubte pfeifen.
Aber der Dichter ist zugleich auch ein renommierter Übersetzer, insbesondere aus dem Norwegischen. So wird Klaus Anders an diesem Abend auch seine Anthologie „So schmeckt ein Stern – Norwegische Lyrik des 20. Jahrhunderts“ sowie die Gedichte des norwegischen Dichters Olav H. Hauge vorstellen.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur- und Denkmalschutz.der Landeshauptstadt Dresden.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.


Verlegt!
Literarische Alphabete
Kinga Tóth (Sárvár / Ungarn und Berlin) liest aus „Maislieder“
Kinga Tóth ist eine deutsch-ungarische Autorin, die spartenübergreifend arbeitet und für ihre Live-Performances bekannt ist. Sie trägt ihre lyrischen Texte häufig mit Soundunterstützung vor, hat einige ihrer Gedichtbände selbst illustriert und ist Songschreiberin und Frontfrau des Tóth Kína Hegyfalu-Projekts. Für die Musikprojekte 33 astral bodies und Tuning Ballerina war sie als Sängerin und Texterin tätig. Kinga Tóth schreibt Gedichte, Kurzgeschichten und Theaterstücke.
Zuletzt erschienen von ihr die Gedichtbände „Party“ (Parasitenpresse Köln, 2019) und „Maislieder“ (mit Grafiken der Autorin in der Edition Thanhäuser, 2020). Für ihr literarisches Werk erhielt Kinga Tóth in diesem Jahr den Förderpreis zum Hugo-Ball-Preis.
Kinga Tóth wurde 1983 in der westungarischen Stadt Sárvár geboren, hat Sprachwissenschaften studiert und unterrichtet neben ihrer schriftstellerischen Arbeit Deutsch und deutsche Literatur. Sie ist Mitglied der József-Attila-Kreises für junge Schriftsteller.   

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Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.
Eintritt: 8 Euro / 6 Euro